Vergangene Woche fiel der kurzfristige Entschluss zugunsten der Teilnahme am Genussabend von Basic Bio. So fanden sich meine Wenigkeit und die genusssüchtige Begleitung dort nach Feierabend ein.

Stefan Göldner in seinem Element (Foto: travelicious.tv)
Eine kleine Gruppe lauschte bereits den Begrüssungsworten von Sommelier Stefan Göldner.
Auch uns als Nachzügler blieb der einleitende Spumante nicht verwehrt. Welch’ prickelnde Begrüssung.

Bio-Spumante aus dem Veneto (Foto: travelicious.tv)
Mit angeprickeltem Gemüt lauschten wir den Ausführungen des erfahrenen Sommeliers, der angenehm und erfahren über die Weine, deren Rebsorte und Herkunft referierte.
Es folgte im weiteren Verlauf je ein Riesling von Dr. Bürklin-Wolf von der Weinstraße

Bio-Riesling von Bürklin-wolf (Foto: travelicious.tv)
und im direkten Anschluss eine bis dato mir unbekannte Rebsorte – ein Welschriesling. Dessen Ausbau ist Holger Hagen aus Veit in Österreich sehr gut gelungen. So gut, dass heute zwei Flaschen davon in meinem Einkaufskorb landeten.

Bio-Welschriesling (Foto: travelicious.tv)
Die Genussreise führte uns weiter anhand von Rotweinen durch Frankreich (Cuvée) und Spanien (Tempranillo).

Genussabend bei Basic (Foto: travelicious.tv)
Als genussvolle Begleitung der festen Art gab es eine kleine Auswahl an Häppchen – Käsevariation, Oliven, getrocknete Tomaten und weitere, übliche Verdächtige.

Häppchen zum Wein (Foto: travelicious.tv)
Der Tisch füllt sich, die Teller leeren sich.

Häppchen zum Wein (Foto: travelicious.tv)
Leider findet der Genussabend nicht in einer anbindenden Regelmässigkeit statt. Schade. Aber, ich hoffe, dass das intensive Zureden bei Stefan Göldner und dem Filialleiter seine überzeugende Wirkung zeigt. So gibt es heute, als Reminiszenz an den Genussabend bei Basic Bio, a Fläscherl vom vorzüglichen Welschriesling samt einer kleinen Auswahl an Leckereien.

Welschriesling und Fingerfood (Foto: travelicious.tv)
Zum Wohl!
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Auch im Oktober gab es wieder die eine und andere Leckerei aus- aber auch einwärts:
Vorspeisen & Häppchen
Einerseits muss eine Vorspeise aus dem September nachgereicht werden – nämlich Thunfischcreme und Aioli, dazu Brot und ein Vinho Verde.

Thunfischcreme, Aioli & Vinho Verde (Foto: travelicious.tv)
Endlich wurde es einmal möglich, bei Temma einzukehren. Dort teilten wir uns ein Blätterteigrondo mit Sauerrahm und Eifeler Schinken.

Blätterteigrondo (Foto: travelicious.tv)
Hauptgerichte
Ich liess mich breitschlagen und folgte sodann brav in das neueröffnete Vapiano im Kölner Zentrum. Dort entschied ich mich für Dinkelspaghetti mit Pesto.

Dinkelspaghetti mit Pesto (Foto: travelicious.tv)
Ausser Haus muss aber nicht immer im Gastgewerbe enden. Gast bin ich gerne auch bein der Schwägerin, auch wenn sie i.d.R. mit den Portionen übertreibt. Man beleidigte sie, äße man – in diesem Falle – Hähnchen, Kartoffelwedges, Gemüsereis und Spinat nicht auf. Da kommt der türkische Mokka am Ende wie gerufen!

Schwägerinnenmästung (Foto: travelicious.tv)
Heiss & süss
Die Verfallenheit für aufgebrühtes Koffein führte neuerlich in die Kölner Südstadt – zu dem italienischen Barista, der seinen Mut zur extravaganten Individualität unübersehbar am Leibe trägt – im Form exzessiv-gemusterter Hemden. Gut, dass der vorzügliche Kaffee die optische Reizüberflutung erträglich werden lässt. Als Traditionalist wählte ich den Klassiker, meine wechselsüchtige Begleitung entschied sich zu einem Affogato.

Kaffee & Affogato (Foto: travelicious.tv)
Wir bleiben in der Kölner Südstadt. Genauer gesagt führte der Zufall in den Rheinauhafen und zu Cola-Light (Ich) und Milchkaffee mit Karottenmuffin (süssgebäcksüchtige Begleiterin).

Cola, Kaffee & Möhrenmuffin (Foto. travelicious.tv)
Dahingegen maltretiert wurde der kaffeephile Gaumen bei Fassbender’s: Nicht nur, dass der Kaffee länger von der Brühapparatur zu uns brauchte als vom Ursprungsland nach Deutschland – er schmeckte nicht. Gut, dass es da noch die weniger gute Williams-Christ-Torte gab, um den Gaumen abzulenken. Den Teufel mit dem Belzebub… oder wie war das doch gleich?!

Brühlorke & Williams-Christ-Torte (Foto: travelicious.tv)
Quasi-süss waren einerseits die Bio-Zartbitterschokolade mit Grüntee und Mango. Nur das Nötigste ist drin. Das macht es so besonders und lecker. Dazu unverfälschter Aromazusatz von Tee und Frucht. Fertig ist ein interessantes Geschmackserlebnis.

Schokolade mit Grüntee & Mango (Foto: travelicious.tv)
Andererseits die fast vergessenen Apfelsorten aus der Region aus dem Bioanbau – Berlepsch und Santana

Berlepsch & Santana (Foto: travelicious.tv)
kühl & spritzig
Auch an neuen Getränken, die für den gekühlten Verzehr vorgesehen sind, mangelte es nicht. Exemplarisch seien der Rosé mit 92-Parker-Punkten genannt, der erst mit jedem weiteren Atemzug sein dezentes Bukett mit Anklängen von milder Bitterorange (”Chinotto”) preisgab. Dazu gab es Likör von der Willamsbirne sowie ungesalzene Sonnenblumenkerne (Bisher gibt es noch keinen, der es mir hinsichtlich der mit-den-Vorderzähnen-aufknack-Zeit das Wasser reichen kann)

Rosé, Williamslikör & Sonnenblumenkerne (Foto: travelicious.tv)
Dass Verlage sich immer noch schwer tun, den neumedialen Berichterstattung kostendeckendes Paroli zu bieten, ist nichts Neues. Aber, ist die mit der Diversifikation beauftragte Strategie- und Produktentwicklung dem Kölsch genauso angetan wie ich?

DuMont-Kölsch (Foto: travelicious.tv)
Selbstlos wie ich bin, gab ich meine Badewanne gerne als outgesourcte Kühlvorkehrung her. Da bekommen Wellnessbad und Badezusatz ganz neue Bedeutung.

“Geburtstags-Bad” (travelicious.tv)
Hier geht es zu Teil 2 der Oktober-Leckereien.
Hier geht es zu den Leckereien vom September
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Wenn das Spanische Tourismusbüro zum Lichterfest-Empfang in die Wolkenburg in Köln lädt, sage ich natürlich nicht “No!”.

Wolkenburg in Köln (Foto: travelicious.tv)
So stand der gestrige Abend ganz im Zeichen der spanischen Kulinarik. Im verzaubernd-illuminierten Ambiente der Wolkenburg fuhren Behördenleiterin und der neue Konsul Genuss für Ohren, Augen und Gaumen auf:

Lichterfest in der Wolkenburg (Foto: travelicious.tv)
Zu spanischer Musik gesellte sich eine Auswahl spanischer Rebensäfte; ein leckerer Sekt, der leider kein Cava war, ein feiner Weisswein, ein köstlicher Rosé mit dezenten Anklängen von Rhabarber und milden Bitterorangen sowie eine kleine Auswahl an Rotweinen (Tempranillo).

Buffet-Karte (Foto: travelicious.tv)
Tapas & Picadas
Die Lektüre der Buffet-Karte liess schon das Wasser in Munde zusammenlaufen. So dauerte es nicht lange, dass sich zum ersten Glas Sekt das erste Häppchen gesellte: Mini-Tortilla mit eingelegten Pimientos.

Mini-Tortilla und Pimientos (Foto: travelicious.tv)
Es folgte im Weiteren eine Vielzahl von liebevoll angerichteten Häppchen, von denen ein großer Teil zu sehr durchgegart war. Leider. Auch beim Garpunkt der Mini-Schnitzelchen vom Iberico-Schwein haben wir kein Schwein gehabt.

Häppchen vom Iberico-Schwein (Foto: travelicious.tv)
Auch die Putenröllchen mussten, so delikat sie waren, heruntergespült werden. Wie gut eben, dass da der leckere Rosé griffbereit war.

Puten-Saltimbocca (Foto: travelicious.tv)
Etliche, mit Parmesan und Petersilie überbackene Miesmuscheln

überbackene Muscheln (Foto: travelicious.tv)
wechselten sich ab mit vielen Stücken vom sehr leckeren Manchego, der mit Serranoschinken bardiert war. Aber auch dieser kam nicht alleine daher, sondern in Begleitung zweier typisch spanischer Spezialitäten: Einerseits die allbekannten Albondigas; glücklich ich, der ich vor wenigen Tagen noch ein solides Gebiss vom Zahnarzt bescheinigt bekommen habe. Mit den Albondigas konnten sie sich messen.

Albondigas, Chorizo & Co. (Foto: travelicious.tv)
Die Salsa der Albondigas wahr säuerlich-fruchtig und liess die Vermutung zu, dass er mit Ketchup “bereichert” worden war. Untypisch kam ein anderer Klassiker daher. Die Chorizo lockte in Gestalt eines lauwarmen Salates. Köstlich! Von der von vielen als penetrant empfundene Dominanz des Knoblauchs in der Wurst war keine Spur. Statt dessen eine herrliche Konsistenz, dezent in der Pikanz und in dieser originellen Interpretation harmonisch mit den übrigen Zutaten.

Shrimp in Paprikasalsa (Foto: travelicious.tv)
Nicht minder fein abgeschmeckt war die Salsa von der Paprika, in der ein Shrimps schwamm. Auch hier hielt sich der Koch bei der Verwendung von Knoblauch zurück, untypisch für die spanische Küche.
In den Rechauds erwartete uns dann eine leckere Paella mit Shrimps und Hühnchen. Sehr fein abgeschmeckt und nicht verkocht. Die Limonenzutat trug ihr übriges dazu bei, dass es ein leichter, warmer Hungerstiller war.

Paella Mixta (Foto: travelicious.tv)
Postres
Die Vorfreude auf die Crema Catalana schlug um in eine kleine Enttäuschung. Die Kosistenz war “interessant” und die Creme gezeichnet von einer fies und künstlich anmutenden Süße. Ich konnte Sie nicht essen. Creme-technisch blieb es bei der Enttäuschung, da die Crema de Almendras (Mandelcreme) schon ausgegangen war.

Crema Catalana (Foto: travelicious.tv)
Aber, jede kulinarische Enttäuschung hält nur so lange an bis der Ziegenkäse aufgetischt wird. Diesmal kommt er in leicht gratininiert daher, auf krossem Cracker, parfumiert mit Akazienhonig und Rosmarin. Delicioso!

Obstsalat & marinierter Ziegenkäse (Foto: travelicious.tv)
Der Obstsalat mit der ausbalancierten Säure und der fruchtigen Süße der Wassermelone passte sehr gut dazu. Gleiches galt für das leckere Limonensorbet.

Limonensorbet (Foto: travelicious.tv)
Bebidas
Neben den beschriebenen Weinen zogen die Servicekräfte ihre Runden mit Kölsch durch die angeheiterten Runden.

Rhabarberschorle (Foto: travelicious.tv)
Aber, der Vorzug blieb bei den Weinen und dem Sekt. Einzig die leckere Rhababerschorle und die doppelten Espressi liess der Gaumen gewähren.

doppelter Espresso (Foto: travelicious.tv)
Da der Kaffee so lecker war und seine Wirkung pflichtbewusst zu erfüllen anging, folgten doppelte Doppel-Espressi.
So ging ein köstlicher Abend ganz im Zeichen der bekannten spanischen Gastfreundschaft zu Ende. An die kleine Auswahl der Vielfalt der spanischen Gaumenfreuden, begleitet von spanischen Klängen in einer wunderschönen Örtlichkeit werde ich mich gerne erinnern, denn sie erinnerte mich an meine Zeiten in Spanien, das Bereisen und Bespeisen der iberischen Halbinsel, die Kurztrips nach Madrid und Mallorca! Das “Lichterfest” war – im wahrsten Wortsinne – ein Highlight! Ich hoffe sehr, dass es im nächsten Jahr wieder klappt.
!Hasta la proxima!
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…Oh-la-la – Pizza sonderbar!”
“Nur der Wandel ist das Beständige” sagte einmal ein weiser Mann. Dass der Wandel nun auch vor globalisierten Kulturgütern der nahrhaften Art keinen Halt macht, zeigten meine Entdeckungen der vergangenen Tage.
komisch & konisch – Pizza im Hörnchen
Eine bundesweit bekannte Gutscheinplattform bewarb vor Kurzem ein Angebot für eine spezielle Ausgestaltung von Pizza. So konnte der experimentierfreudige Fast-Futterer Pizza im Hörnchen zum halben Preis in Köln versuchen. Ob diese Verpizzahornung des variantenreichen Teigfladens schmeckt und ankommt, bleibt abzuwarten.
Die Spinnen, die Italiener! – Pizza am Stiel
Vielleicht sehen wir bald Zachy Noy als Testimonial für die neueste Abwandlung der Pizza.

Foto: pizzamegic.it
Der Erfinder schwärmt, dass seine Asta la Pizza nicht nur einfach zuzubereiten, sondern auch ohne Kleckern zu verspeisen sei. Bleibt auch hier abzuwarten, ob es angenommen wird oder an den Sti(e)l ansichten der Traditionalisten scheitert.
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