Die letzte Weinschmeckerreise nach Baden (u.a. Weingut Kiefer und Weingut Dr. Heger) liegt noch gar nicht so lange zurück, da ging es kürzlich ins Naheland. Getreu dem Motto “Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt an der Nahe” ging es auf Tour entlang der Naheweinstrasse – leider nur für ein verkürztes Wochenende.
Auf der A61 entlang ging es bei Waldlaubersheim hinaus, um sich mit einem Kaffee zu stärken.
take away coffee in Waldlaubersheim (Foto: travelicious.tv)
Vor Ankunft in der Übernachtungsstätte wurde noch bei Johann Lafer und seiner Stromburg in Stromberg Halt gemacht. Man muss nur dem Johann-Lafer-Weg folgen
Johann-Lafer-Weg (Foto:travelicious.tv)
und schon gelangt man zur Stromburg
Stromburg in Stromberg (Foto:travelicious.tv)
und zum Johann-Lafer-Garten
Johann-Lafer-Garten (Foto: travelicious.tv)
wo es die Johann-Lafer-Übertöpfe gibt.
Johann-Lafer-Übertopf (Foto: travelicious.tv)
Bevor es zu einem Johann-Lafer-Overload kommen konnte, ging es weiter ins Sommerloch.
In Sommerloch im “Sommerloch” (Foto: travelicious.tv)
Am Weingut Barth in Sommerloch angekommen, ging es nach kurzem Stopp auch schon weiter zum Weinfest auf dem Weingut Gälweiler. Das Weinfest findet nun schon zum 20. mal statt und erfreut sich großer Bekannt- und Beliebtheit.
Der zunächst kurze Halt wurde versüsst mit selbstgebackenem Kuchen und einer Tasse gemeinem Filterkaffee.
Kaffee & Kuchen im St. Katharinen (Foto: travelicious.tv)
Darauf folgte die Weiterfahrt entlang der westlichen Naheweinstrasse durch wunderschöne Landschaften und entlang pennibel angelegter Weinberge.
Der Samstag Abend stand schliesslich ganz im Zeichen von Weingenuss und Gesang. Es ging wieder zum Weinfest auf dem Weingut Gälweiler im Nachbarort St. Katharinen. Kaum angekommen wurden schon einige der vielen Weine von Gälweiler am Degustiertisch probiert. Etliche Weine aus dem Sortiment haben Gälweilers da aufgetischt! Darunter ein leckerer Chardonnay aus dem Barrique, köstliche Trockenbeerenauslesen und der gemeine Dornfelder – jedoch als 2006er aus dem Barrique.
Erst die Weissweine und Winzersekte… (Foto: travelicious.tv)
… dann die Rotweine. (Foto: travelicious.tv)
Damit der Wein nicht zu Kopfe steigt, galt es schliesslich eine Kleinigkeit zu sich nehmen. Nicht irgendetwas sondern das, worauf man sich schon seit Tagen gefreut hat – den Kathreiner Spiessbraten (”Spissbroore”) mit Pellkartoffel und zweierlei Quark (Kräuterquark und Meerrettichquark).
Spiessbraten mit Pellkartoffel & Quark (Foto: travelicious.tv)
Es folgte ein wunderschöner Abend mit vielen Menschen, Musik, Tanz …und Wein! Viel Wein!
Zwischendurch die eine oder andere Stärkung mit Knabberteller und Wurstplatte.
Wurstplatte bei Gälweilers (Foto: travelicious.tv)
Zwischendurch ein Plausch mit Gästen und Gastgebern sowie der amtierenden Naheweinkönigin 2011.
der Naheweinkönigin ganz nahe (Foto: travelicious.tv)
Da gab es dann die obligatorische Autogrammkarte (Man beachte das besonders liebevoll gezeichnete Herz).
Autogrammkarte von Marisa Schuck (Foto: travelicious.tv)
Nach kurzer Nacht und üppigem Frühstück beim Weingut Barth ging es weiter auf der Naheweinstrasse in Östlicher Richtung.
Guten Morgen, Sommerloch! (Foto: travelicious.tv)
Frühstück bei Oma Franziska (Foto: travelicious.tv)
Nach “realer” Pause auf einem Supermarkt-Parkplatz folgte die Weinterfahrt nach Bad Sobernheim. Aus dem Besuch des Barfusswanderwegs wurde leider nichts. Es regnete Hunde und Katzen, wo doch am Vortag nach Petrus auf uns hinunterlachte.
So wichen wir aus zum Freilichtmuseum in Bad Sobernheim, weil es dort den alljährlichen Wein- und Winzertag samt Käsemarkt gab.
Show-Küfing im Freilichtmuseum (Foto: travelicious.tv)
Nun, ein Paar Stände mehr als die Paar Stände hätte ich schon erwartet. Doch die Enttäuschung wurde verdrängt von der Suche nach einem Unterstand gegen den Regen. Trotzdem fühlte ich mich stark erinnert an den Ausflug zu den Vogstbauernhöfen in 2010.
Weinreben im Freilichtmuseum (Foto: travelicious.tv)
Statt der Wildbratwurst gab es dann natürlich gewachsene Äpfel als Vorspeise.
verführerische Äpfel (Foto: travelicious.tv)
An apple a day… (Foto: travelicious.tv)
Doch dann war Petrus wieder wohl gesonnen und es ging weiter ins Zentrum von Bad Sobernheim. Dort gab es nach kurzem Schlendern einen Hunsrücker Schweinebraten mit Pommes Frites und Salat – überteuert und unterwürzt. Meine Begleiterin begnügte sich mit einem Jägerschnitzel.
Hunsrücker Schweinebraten in Bad Sobernheim (Foto: travelicious.tv)
Bad Kreuznach stand dann an. Dort ging es an die Mosel und das Salinental. Hier wurde dann die heilsame frische Luft der Gradierwerke eingeatmet, Europas größtem Freiluftinhalatorium.
Freiluftinhalatorium Bad Kreuznach (Foto: travelicious.tv)
Anschliessend ging es Heim gen Köln, mit kurzem Zwischenstopp auf dem Rastplatz. Es musste ein Eis zwecks Erfrischung her.
Calippo-Eis für Unterwegs (Foto: travelicious.tv)
So ging eine wunderschöne, aber leider kurze Reise ins Naheland zu Ende. Doch während das eine Auge weint, freut sich das Andere schon auf die anstehende Weinschmeckertour an die Mosel!
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