Weder kannte ich das Wort, noch habe ich es jemals (wissentlich) getrunken: Fassbrause. Kürzlich erfuhr ich davon, dass es da ein Gesöff mit dieser Bezeichnung gibt – in diesem Falle der Marke Gaffel. Nach eigenen Worten “…ein gebrautes, alkoholfreies, leicht kohlensäurehaltiges Erfrischungsgetränk, jedoch kein Bier, kein Bier-Mix-Getränk, aber auch keine Limonade oder Bio-Limonade im herkömmlichen Sinne.” Aha.

Gaffel's Fassbrause (via Gaffel.de)
Der Biermarkt ist umkämpft, der für Kölsch sowieso. Da überrascht es nicht wirklich, dass nach Biermischgetränken nunmehr Produktionskapazitäten für die Diversifizierung des Sortiments verwandt werden. Anfang Juni dieses Jahres trank ich das erste Mal Fassbrause in Berlin. Dann wieder dieses Wochenende in Köln auf der DesignKultur Köln. Wo früher noch aus Wasser Wein gemacht worden ist, macht man im frommen Köln Wasser aus Bieralternativen – und noch dazu Geld damit. So schmeckt es mir nämlich, die Fassbrause … ähm Fastbrause.
In eben diesen Tagen der Erweiterung der aufbrausenden Geschmackserfahrungen kam ich zudem in den Genuss einer weiteren alkoholfreien Bieralternative – Wostok.

Im Osten 'was Neues. (via heimat-kunde.blogspot.com)
Die übersichtliche Inhaltsangabe lässt erahnen, dass es so schlecht nicht sein kann. Am wenigsten im Geschmack. Geut gekühlt eingenommen, hat es mich erfrischt – und positiv irritiert. Denn, Einbildung oder nicht, man schmeckt wirklich “Tanne” heraus. Anders als bei Tannenzäpfle, das ich gerne trinke. Da muss ich doch gleich wieder an meinen Trip nach Bad Dürrheim im Schwarzwald denken, wo es erfreulicherweise diesen August wieder hingeht bzw. hinfärt – im Cabrio. Mein Probiertipp: Wostok aus Berlin-Kreuzberg. Warum nach ‘was Fernem greifen, wenn das Gute kommt von so nah!
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