Vorgestern trieb es mich, sensationsbedingt, wieder in die Kölner Innenstadt. Da fiel es mir wie Schupfnudeln von den Augen, dass ich hier doch einen Hinweis auf die neueste gastronomische Einrichtung in Köln hinweisen wollte – Die Maultasche. So ausagestark der Name ist, so linientreu und übersichtlich ist die Auswahl an südwestdeutschem Schmaus.
![Die Maultasche Restaurant Köln Die Maultasche, Köln [© travelicious.tv]](http://data24.sevenload.com/slcom/go/mu/djoojgf/ssrjrqjelnmi.jpg~/Die-Maultasche-Koeln.jpg)
Die Maultasche, Köln (© travelicious.tv)
Ich liebe Maultaschen, ach, ich liebe nahe zu alles, was in traditionsbewussten schwäbischen und hessischen Haushalten auf den Tisch kommt. Insofern nahm ich diese Ansiedlung besagter Restaurationsstätte mit Freude zur Kenntnis. Ich muss für meine leckeren Schupfnudeln aka Bubenspitzle, die ich bisher traditionell gemeinsam mit einem baden-württenberger Freund auf dem Kölner Weihnachtsmarkt verspeise, also nicht mehr auf Weihnachten warten.
Neben der klassischen Grundfüllung aus Brät, Zwiebel, Semmel und beispielsweise Spinat gibt es die Teigtaschen heutzutage auch schon in exotischeren Abwandlungen. Sie werden in siedendem Wasser – oder besser – in Brühe gegart.

- Maultaschen in Brühe (Foto: die-maultasche.de)
In Brühe schwimmend kann man sie auch servieren. Man kann sie aber auch in Streifen schneiden und anbraten. Lecker sind sie auch in Butter und Zwiebeln geschwenkt (”geschmelzt”).

- Maultaschen geschmelzt (Foto: die-maultasche.de)
Gutes muss bewahrt werden. Das hat auch die EU erkannt und die Maultasche seit 2009 als Herkunftsbezeichnung geschützt; mindestens eine der Produktionsstufen (Erzeugung, Verarbeitung oder Herstellung) muss im Herkunftsgebiet erfolgen.
Welche Legenden sich um die Maultasche ranken und warum sie u.a. auch als “Herrgottsgescheisserle” bekannt sind, lesen Interessierte bei wikipedia nach.
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