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Berlin

November 21st, 2009 · Keine Kommentare

Es war diesen Juli wieder einmal so weit. Es ging für eine kurze Auszeit in den “Luft”kurort Berlin – meine zweitliebste Stadt nach Köln und vor Hamburg.

Wichtig war mir diesmal, dass ich zum einen die Kamera mitnehme und zum anderen es endlich schaffe eine gescheite Currywurst zu essen. Berlin oder Ruhrgebiet – wo ist die Currywurst leckerer? Sie stamme ursprünglich aus Berlin, weil da eine pfiffige Hausfrau Fleisch und Gewürze in der richtigen Mischung miteinander verwurstet hat.

Von drei berühmten und beliebten Currywurstbuden schaffte ich lediglich ein. Vorgenommen hatte ich mir

- “Curry 36
- “Konnopke
- “Fritz & Co

Geschafft habe ich lediglich letzteren Brutzler. Mein Körper und nichtzuletzt meine Arterien, die zum und vom Herzen führen, sind darüber nicht unglücklich. Die Bude auf dem Platz neben dem KaDeWe war mir vorher schon bekannt, doch hat sich ein Imbiss dort bisher nicht ergeben. Normalerweise bin ich kein Fastfood-Freund (mehr), weil es eben “fast Food” ist und nicht wirklich vollwertig. Kein Fastessen, wie es eine fälschliche Übersetzung suggerieren würde. Aber das Sündigen gehört auch bei der Ernährung dazu.

Link: JUL 09 - Berlin Currywurst

Fritz & Co” haben sich “Bio” auf die Fahnen geschrieben; Die PommesFrites werden aus Biokartoffeln gemacht und man kann wählen, ob man sie gesalzen oder ungesalzen haben will. Die Bratwürste sind ebenfalls “bio”. Auch hier kann man wählen, ob man sie mit oder ohne Darm haben will. Zu der ganzen Bio-Festnahrung kann man sich dann eine Bio-Limonade gönnen.

Wer seinem Gaumen nach Bulette, Broiler und Berliner Weiße, Schrippe, Eierkuchen und Kalbsleber “Berliner Art” eine kleine Auszeit gönnen möchte, dem empfehle ich einen Besuch beim “12 Apostel” in Berlin-Mitte. In der gemütlichen Athmosphäre des deckenbemalten Gewölbes des S-Bahnhofes hinter Angela Merkels Wohnung kann man z.B. riesige Pizzen mit ungewöhnlich-delikaten Belagzusammenstellungen bestellen.

Ansonsten bleibt Gourmets und denen, die sich darin noch üben wollen, die Delikatessenabteilung imobersten Stock des KaDeWe, des Kaufhaus des Westen. Die sog. Feinschmeckertage bietet alls, was der Magen begehrt und das am Portemonnaie zehrt. Wer nicht warten will, kann dort direkt Austern schlürfen, Champagner dazu und schließlich die Schlemmerei mit einem Stück Torte der hauseigenen Patisserie abschließen. Ich glaube, dass die Kalorien des Stückes von der “Sacher-Torte – Wiener Art” noch immer mit mir herumschleppe.

Video: Rundgang durch die Feinschmeckeretage des KaDeWe [06:06 min]

Link: JUL 09 - Berlin KaDeWe

Mit bestem Gewissen kann ich Lokalitäten in meinem Lieblingsstadtteil Friedrichhain empfehlen – in der Simon-Dach-Straße und rum um den wunderschönen Boxhagener Platz. Auch wenn es nur eine Toilette gibt und der Laden nicht wirklich groß ist, hat man im Sommer im Außenbreich in der “Cappucino Lounge” ein schönes Ambiente bei leckeren Speisen zu soliden Preisen. Die Pizza mit frischen Tomaten, Parmaschinken, Rukola und Parmesan würde ich jederzeit wieder bestellen. Unweit der “Cappucino Lounge” direkt am Boxhagener Platz kann man im “Kurhaus Korsakow” lecker, frisch und auswahlstark bis zum Sattwerden für gerechte EUR 9,90 brunchen.

weiterführende Links:

Currywurstmuseum Berlin

Currywurst bei den Kultimbissen

Currywurst in Berlin

Berlin’s erste türkische Currywurst [02:36 m]

Tags: 1_Tastinations

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